top of page
menschen-aalen_Logo mit Slogan_edited.png
Menschen_Aalen_Logo_neu.png

Wirtschaft & Finanzen

Cover 11_2.png

MAA spricht mit Tobias Gran

Reich werden mit KI: so möchte sich Tobias Gran seine finanzielle Freiheit schaffen

Tobias Graan arbeitet in einem Versicherungsbüro, ist dankbar für seinen Job – und weiß trotzdem: Für das Leben, das er sich und seiner Familie wünscht, wird das nicht reichen. Statt zu resignieren, nutzt er eine historische Übergangszeit: Künstliche Intelligenz. Noch ist er nicht angekommen, noch ist nichts bewiesen. Aber Tobias geht los – mit Ideen, Lernbereitschaft und dem festen Willen, Verantwortung für seine Zukunft zu übernehmen.

MENSCHEN-AALEN.DE wird unterstützt durch

Der Hauswerker.png
Bildschirmfoto 2025-01-08 um 08.47.40.pn
Kopie von Sina Pürner.png
Der Hauswerker.png
Bildschirmfoto 2025-01-08 um 08.47.40.pn
Kopie von Sina Pürner.png
WhatsApp Bild 2025-01-14 um 11.11.37_a6fb45a2.jpg
JANOT IT.png

Das könnte dich auch interessieren

Foto: dient zur Veranschaulichung, Tobias Gran (Name geändert) möchte nicht erkannt werden.

Tobias, du arbeitest ganz klassisch in einem Versicherungsbüro. Warum reicht dir das nicht mehr?


Ich mag meine Arbeit. Das ist mir wichtig, das gleich klarzustellen. Ich habe einen sicheren Job, nette Kollegen, geregelte Abläufe. Dafür bin ich dankbar. Aber Dankbarkeit heißt für mich nicht, dass man aufhört zu denken.

Irgendwann habe ich angefangen, mir ehrliche Fragen zu stellen: Will ich so die nächsten 30, 40 Jahre verbringen? Reicht das wirklich für das Leben, das ich mir wünsche? Und die Antwort war: nein.

"Es gibt keine Sicherheit für später"


Nicht, weil der Job schlecht ist – sondern weil er begrenzt ist. Zeitlich. Finanziell. Gedanklich. Ich habe gemerkt: Selbst wenn ich alles „richtig“ mache, werde ich mir damit keinen echten finanziellen Spielraum aufbauen. Kein Vermögen. Keine Freiheit. Und vor allem: keine Sicherheit für später.

 


Du bist verlobt, ihr plant zu heiraten und Kinder zu bekommen. Welche Rolle spielt das in deinen Überlegungen?


Eine riesige. Vielleicht sogar die größte.

Ich werde Vater werden. Noch nicht jetzt, aber bald. Und plötzlich denkt man anders. Man denkt nicht mehr nur bis zum Monatsende, sondern in Jahrzehnten. Ich frage mich: Was kann ich meinen Kindern später bieten? Welche Optionen haben sie, wenn ich heute nur das Minimum absichere?


Ich will nicht reich werden, um anzugeben. Ich will genügend finanzielles Puffer haben, um frei zu sein. Um Zeit zu haben. Um Entscheidungen treffen zu können, ohne ständig Angst zu haben, dass es finanziell eng wird und unabhängig von einem Arbeitgeber zu sein.


Und ich weiß: Wenn ich warte, bis ich Vater bin, wird die vielleicht Zeit nicht mehr da sein etwas aufzubauen. Dann ist mein Fokus woanders. Deshalb habe ich mir gesagt: Jetzt ist die Phase, in der ich investieren muss – nicht nur Geld, sondern Energie.

 


Und diese Investition soll KI sein. Warum ausgerechnet jetzt?


Weil wir gerade in einer Zeit leben, die es so nur selten gibt.

Ich glaube fest daran: Wir befinden uns in einer Übergangsphase. Ähnlich wie beim Internet Anfang der 2000er. Damals haben viele gesagt: „Das ist nur ein Trend.“ Heute lacht niemand mehr darüber.

KI ist noch nicht fest verteilt. Die Spielregeln sind noch nicht komplett geschrieben. Und genau das ist die Chance. Nicht für Konzerne – sondern für Einzelpersonen. Für Menschen wie mich, die bereit sind zu lernen, zu scheitern, neu anzufangen.


Ich habe gemerkt: Man braucht heute kein großes Startkapital mehr. Man braucht Ideen, Lernbereitschaft und Durchhaltevermögen. Das ist etwas, das mir liegt.


 

Was genau baust du dir gerade auf?


Ich arbeite an eigenen Kinderbüchern, an Serienideen, an kleinen Filmprojekten. Ich habe schon früher gerne Geschichten geschrieben. Mit der KI habe ich nun die Möglichkeit diesen Geschichten Leben einzuhauchen.


Ich nutze moderne Tools, um Dinge umzusetzen, die früher nur mit riesigen Budgets möglich waren. Ich schreibe, konzipiere, teste. Manches funktioniert, manches nicht. Aber jedes Projekt bringt mich weiter.

Wichtig ist mir: Ich baue nichts Beliebiges. Ich will Inhalte schaffen, die Mehrwert haben. Geschichten, die Kinder begeistern. Welten, die man weiterdenken kann.


Noch bin ich natürlich am Anfang. Aber ich denke, die meisten Erfolgsgeschichten haben mit einem "mach´s einfach" begonnen. Und genau darum geht es mir - ich habe eine Idee und möchte es "einfach machen.

 


Viele würden sagen: Das ist riskant. Was entgegnest du?


Das eigentliche Risiko ist doch, 40 Jahre zu hoffen, dass alles schon irgendwie passt. Dass die Rente reicht. Dass nichts Unvorhergesehenes passiert. Ich riskiere gerade lediglich Zeit und Energie. Aber ich verliere nichts, was mir finanziell schaden würde. Ich habe meinen Job. Ich habe ein Fundament.

Und selbst wenn nichts davon „groß“ wird – ich entwickle Fähigkeiten. Kreativität. Selbstständiges Denken. Digitale Kompetenz. Das kann mir niemand mehr nehmen. Und das tolle ist - ich baue mir das nebenbei auf. Also im schlimmsten Fall klappt mein Vorhaben nicht, dann bin ich trotzdem noch immer genau dort, wo ich heute auch stehe. Ich sehe für mich also kein Risiko. Wenn überhaupt dann das Risiko, dass alles so bleibt, wie es ist.

 


Glaubst du wirklich, dass man mit KI Vermögen aufbauen kann – oder ist das eher Hoffnung?


Ich glaube schon, dass das möglich ist. Ich glaube zwar nicht an schnellen Reichtum - auch wenn dass toll wäre. Doch das wäre naiv. Aber ich glaube an exponentielle Effekte. Wenn etwas funktioniert, dann kann es sehr groß werden.

Und ich glaube daran, dass Menschen, die jetzt lernen, die Systeme verstehen, die Mechaniken begreifen, in fünf oder zehn Jahren einen massiven Vorsprung haben werden.

Vielleicht werde ich Erfolg haben, vielleicht auch nicht. Aber ich bin überzeugt: Ich werde in irgendeiner Art weiter sein als heute. Und das ist für mich sehr wichtig.

 


Was treibt dich an, auch wenn es zäh wird?


Der Gedanke, später nicht sagen zu müssen: Ich hätte es zumindest versuchen sollen.

Ich will meinen Kindern einmal erzählen können: „Ich habe etwas aufgebaut. Nicht, weil es leicht war – sondern weil ich Verantwortung übernommen habe.“

Und ganz ehrlich: Es fühlt sich gut an, abends müde zu sein, weil man an seinen eigenen Ideen gearbeitet hat. Nicht nur für jemand anderen.


 

Was würdest du Menschen sagen, die das hier lesen und denken: Klingt gut, aber ich traue mich nicht?


Es gibt keinen Grund sich nicht zu trauen. Experimentieren, Ausprobieren, Lernen und Kennenlernen. Man muss für eine einfache Idee nicht gleich seinen Job kündigen. Man muss einfach nur anfangen sich mit den Themen zu beschäftigen, die einen in irgendeiner Weise voranbringen können. Man lernt so viel durchs tun.


Wir leben in einer Zeit, in der Wissen frei verfügbar ist. Tools zugänglich sind. Möglichkeiten offenstehen. Die größte Hürde ist nicht Technik – es ist die eigene Vorstellung davon, was „realistisch“ ist.

Ich habe mich entschieden, diese Grenze neu zu definieren. Nicht aus Arroganz. Sondern aus Verantwortung.


Sonja Krauß Logo RZ rot_X.png
Bildschirmfoto 2025-02-28 um 15.13.45.png
WhatsApp Bild 2025-01-14 um 11.11.37_a6fb45a2.jpg
JANOT IT.png
Der Hauswerker.png
Bildschirmfoto 2025-01-08 um 08.47.40.pn
Kopie von Sina Pürner.png
WhatsApp Bild 2025-01-14 um 11.11.37_a6fb45a2.jpg
JANOT IT.png
bottom of page